Bekannt ist Morgenitz durch die turmlose Dorfkirche aus dem 14. Jahrhundert
mit freistehenden Glockenstuhl.
Die Sammlung zahlreicher Reibsteine und Trogmühlen trug der 1945 verstorbene
Pfarrer Hörstel auf dem Friedhof zusammen. Das Zerreiben von Getreidekörnern zu
Mehl höhlte im Laufe der Zeit die Steine aus und es entstanden die
verschiedensten Formen.
Landschaftlich bietet die Umgebung von Morgenitz alles, was man zur Erholung
braucht. Viele ruhige Wälder, Wiesen und Seen. Es ist eine ideale Gegend zum
Wandern und Radfahren. Der 18-Loch-Golfplatz bei Balm befindet sich ganz in der
Nähe. Abwechslung findet man in den bekannten Ostseebäder mit ihren weißen
Sandstränden. Im Winter ist ein Besuch der Ostseetherme in Ahlbeck ein Erlebnis
für Groß und Klein.
Die Insel Usedom hat zu allen Jahreszeiten ihre Reize und ist immer einen
Ausflug wert.
In den letzten Jahren wurde auch die Friedhofsmauer wiederhergerichtet. Auf
dem alten Friedhof erzählen eiserne Grabkreuze von ergreifenden Schicksalen.
Die Bepflanzung mit Linden- und Maulbeer-bäumen begann zu Zeiten Friedrichs
II., als dieser die Seidenraupenzucht in Preußen einführen wollte.
Sehenswert ist auch das Wohnhaus der Keramikwerkstatt Dannegger. Am letzten
Juliwochenende findet hier und entlang der Dorfstraße ein Töpfermarkt statt,
der jährlich immer mehr Besucher anzieht.